Du wirst bald 16 und willst nicht mehr nur Roller fahren, sondern ein richtiges Motorrad – mit Schaltung, Kupplung und dem Gefühl, das dazugehört? Gute Nachricht: Mit dem Führerschein A1 geht das schon ab 16. Wir zeigen dir, was du dafür brauchst, was es kostet und welche unserer neuen 125er zu dir passt.

Welches Motorrad darf ich mit 16 fahren?

Mit der Klasse A1 darfst du ab 16 Jahren sogenannte Leichtkrafträder fahren. Für die gelten klare Grenzen:

  • maximal 125 ccm Hubraum
  • maximal 11 kW (15 PS) Leistung
  • höchstens 0,1 kW pro Kilogramm Fahrzeuggewicht

Alle unsere neuen Motorräder liegen genau in dieser Klasse – du darfst sie also mit A1 fahren.

Wie schnell darf ich mit 16 fahren?

Hier hält sich ein alter Mythos: Früher waren 125er für unter 18-Jährige auf 80 km/h gedrosselt. Diese Regel gibt es seit 2013 nicht mehr. Mit A1 darfst du dein Motorrad auch mit 16 voll ausfahren – natürlich im Rahmen der Verkehrsregeln. Unsere Modelle schaffen laut Hersteller rund 95 km/h. Das reicht locker für Stadt, Landstraße und Umgehungsstraßen.

Kann ich den A1-Führerschein schon mit 15 anfangen?

Ja! Die Ausbildung in der Fahrschule kannst du schon vor deinem 16. Geburtstag beginnen. Die Theorieprüfung darfst du frühestens drei Monate, die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor deinem 16. Geburtstag ablegen. Den Führerschein bekommst du dann pünktlich zum Geburtstag.

So läuft die Ausbildung ab:

  1. Anmeldung bei einer Fahrschule plus Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Passfoto
  2. Theorieunterricht und Theorieprüfung
  3. Fahrstunden, darunter Pflichtfahrten über Land, auf der Autobahn und bei Dunkelheit
  4. Praktische Prüfung mit Grundfahraufgaben und Prüfungsfahrt

Tipp: Du bist erst 15 und willst sofort los? Mit dem Führerschein AM darfst du schon ab 15 einen 50ccm-Roller fahren – perfekt, um Verkehrserfahrung zu sammeln, bevor du auf das Motorrad umsteigst.

Was kostet der A1-Führerschein?

Das hängt stark von deiner Fahrschule, deiner Region und davon ab, wie viele Fahrstunden du brauchst. Als grobe Orientierung solltest du mit rund 1.500 bis 2.500 Euro rechnen. Am besten holst du dir Angebote von zwei, drei Fahrschulen in deiner Nähe und vergleichst nicht nur den Preis, sondern auch die Bewertungen.

Unsere neuen 125er im Überblick

Ganz neu bei Burnout Motors: drei Motorrad-Modelle, die perfekt zum A1-Führerschein passen. Alle haben einen wassergekühlten Viertaktmotor mit 14,4 PS, 6-Gang-Schaltgetriebe, ABS vorne und hinten, ein TFT-Display und LED-Licht.

GP1 – der Supersportler

Die GP1 ist der Racing-Look in Reinform: Vollverkleidung, Upside-Down-Gabel wie bei großen Sportmaschinen, Gitterrohrrahmen und eine Doppelscheibenbremse vorne. Wer auf Motorsport steht, wird sie lieben. Erhältlich in Arctic Neon und Dark Neon.

GP2 – leicht und sparsam

Die GP2 ist ebenfalls vollverkleidet, aber mit rund 154 kg das leichteste Modell. Das macht sie besonders handlich – ideal, wenn du gerade erst anfängst. Mit laut Hersteller ca. 2,4 Litern auf 100 km ist sie außerdem sehr sparsam. Erhältlich in White Widow und Dark Widow.

Scrambler – Retro mit Charakter

Du stehst eher auf klassischen Look? Der Scrambler hat einen breiten Lenker, eine flache Sitzbank und eine aufrechte, entspannte Sitzposition. Dazu kommen Upside-Down-Gabel und Shorty-Auspuff. Die Variante Offroad Grün fährt auf Speichenrädern, die Variante Rot auf Alufelgen.

Modell Stil Gewicht (ca.) Sitzhöhe (ca.) Räder
GP1 Supersportler 168 kg 80 cm 17 Zoll
GP2 Supersportler 154 kg 81 cm 16 Zoll
Scrambler Retro 163 kg 81 cm 17 Zoll

Alle Angaben laut Hersteller, ca.-Werte.

Versicherung und Zulassung mit 16

Ein 125er ist kein Roller mit Versicherungskennzeichen, sondern wird bei der Zulassungsstelle mit einem normalen Kennzeichen angemeldet. Dafür brauchst du eine Haftpflichtversicherung. Die gute Nachricht: Leichtkrafträder bis 125 ccm sind von der Kfz-Steuer befreit.

Junge Fahrer zahlen bei der Versicherung allerdings meist mehr. Häufig ist es günstiger, das Motorrad über den Vertrag eines Elternteils zu versichern. Wichtig: Gebt bei der Versicherung immer ehrlich an, wer das Motorrad fährt. Sonst kann es im Schadensfall richtig teuer werden.

Was ist mit meinen Eltern?

Ganz ehrlich: Ohne deine Eltern geht es nicht. Wer unter 18 ist, braucht für einen Fahrzeugkauf die Zustimmung der Eltern. Auch eine Finanzierung läuft nur über einen Volljährigen. Bring deine Eltern also am besten gleich mit zur Beratung – wir beantworten gern auch ihre Fragen zu Sicherheit, Kosten und Wartung.

Sicherheit geht vor

Ein Motorrad macht riesig Spaß – aber du bist auch ungeschützter unterwegs als im Auto. Deshalb:

  • Helm ist Pflicht. Achte auf die aktuelle Prüfnorm ECE 22.06 und einen guten Sitz. Passende Modelle findest du in unserem Helm-Sortiment.
  • Schutzkleidung wie Motorradjacke mit Protektoren, Handschuhe, feste Hose und knöchelhohe Schuhe solltest du immer tragen – auch auf kurzen Strecken.
  • Als Fahranfänger bist du zwei Jahre in der Probezeit, und bis 21 gilt 0,0 Promille.
  • Ein Fahrsicherheitstraining nach dem Führerschein lohnt sich – gerade fürs Bremsen in Gefahrensituationen.

Und danach? Der Weg zum größeren Motorrad

Mit A1 bist du nicht festgelegt. Wenn du deinen A1-Führerschein zwei Jahre hast, kannst du mit einer praktischen Prüfung auf A2 aufsteigen – ganz ohne neue Theorieprüfung. Die Erfahrung, die du auf deinem 125er sammelst, ist also die perfekte Vorbereitung.

Fazit

Mit 16 aufs Motorrad? Absolut möglich – und mit den neuen 125ern von Burnout Motors bekommst du dafür ABS, moderne Technik und echtes Motorrad-Feeling. Ob sportlich mit der GP1, leicht und sparsam mit der GP2 oder klassisch mit dem Scrambler: Schau dir alle Modelle in unserer Motorrad-Übersicht an oder komm mit deinen Eltern in unseren Showroom in Berlin oder Brandenburg. Wir beraten dich gern!

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